Himmelpfortstiege


Ein Vertrag zwischen der Obristin des Chorfrauenstiftes zu den Himmelpforten, Maria Augustina Gräfin von Cavriani und dem Propst des Stiftes St. Dorothea, Ferdinand, aus dem Jahre 1733 gibt Aufschluss über den Bau der Stiege auf dem Sperkenbüchel. Danach hatte das Stift St. Dorothea ein Drittel, das Chorfrauenstift zur Himmelpforten zwei Drittel der Anschaffungs- und Erhaltungskosten zu tragen. Kurz darauf bestätigte der Hofmeister Wolfgang Matthäus Männer, dass das Stift St. Dorothea den dritten Teil der Anschaffungskosten für die Stiege am Sperkenbüchel, nämlich 130 Gulden, richtig zu seinen Händen ausbezahlt hat. Die Himmelpfortstiege verbindet die hochgelegene Nußdorfer Straße (Obere Hauptstraße) mit der Liechtensteinstraße (Untere Hauptstraße, Hauptstraße im Lichtental). 1960/61 wurde sie umgebaut und ist jetzt nicht mehr so hoch (früher kam man über 73 Stufen ins Lichtental, jetzt über 61 Stufen).